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Astragalus Pulver 

( Tragant )




Astragalus / Tragant


Woher stammt Astragalus und wie sieht es aus?


Astragalus (membranaceus) wird auch mongholicus oder Tragant (Bocksdorn)genannt und gehört zu den Top-Ten-Pflanzen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).
Sie ist im nördlichen China und der Mongolei zu finden, wo sie sich als eine der wichtigsten Heilpflanzen einen Namen gemacht hat. Astragalus gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und zur Unterfamilie der Schmetterlingsgewächse. Die Gattung Astragalus ist enorm artenreich und vielfältig und hat sich dank ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit über praktisch die gesamte nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Astragalus ist sommergrün, die Blätter sind unpaarig gefiedert und wechselständig angeordnet. Die Schmetterlingsblüten sind gelb und in Trauben angeordnet.
Die mehrjährige, grüne Blütenpflanze ist wie erwähnt in Asien und China verbreitet. Dort wird Astragalus schon seit über 4.000 Jahren in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet und „Huang Qi“ (deutsch: „Sternenmilch“) oder als „der gelbe Führer“ bezeichnet, da die verholzte Wurzel gelb ist.
Von Astragalus gibt es bis zu 3.000 bekannte Arten, doch ausschließlich Astragalus membranaceus wird für den medizinischen Einsatz genutzt. Als krautige Pflanze oder Strauch wird Astragalus bis zu 102 cm groß. Sie ist die größte Gattung innerhalb der Gefäßpflanzen und über den größten Teil der Nordhalbkugel verbreitet. Aus einigen Arten wird das Verdickungsmittel Tragant gewonnen.
Astragalus wird in China nachweislich seit der Ming Dynastie (1368 – 1644) als Heilmittel bezeichnet. Es wird ihm nachgesagt u.a. die Qi-Lebensenergie zu aktivieren. Die Wurzeln werden seit mehreren tausend Jahren als Kräftigungsmittel verwendet und sollen das Qi stimulieren. In der TCM werden der Heilpflanze auch Wirkungen auf Nieren- und Leberfunktionen, den Hormonhaushalt, sowie den Kreislauf zugeschrieben.
In Europa wird Astragalus erst seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Beachtung geschenkt. Es wird gesagt, dass der „heilende“ Teil von Astragalus nicht die oberirdischen Pflanzenteile, sondern die Wurzel, die im Frühjahr bzw. Herbst geerntet wird und in Europa in der Regel als Pulver auf den Markt kommt sind.

Was ist drin in Astragalus?


Vor 10 Jahren brachte ein Forschungsprojekt des Instituts für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung aus dem bayrischen Freising die Wurzel nach Deutschland, wo sie auf ihre Wirkung und Bestandteile hin erforscht wurde.
Besonders hervorzuheben sind folgende Inhaltsstoffe:
– Polysaccharide
– Triterpensaponine
– Isoflavonoiden
– wichtige Fettsäuren
– Aminosäuren
– Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Selen.
– Antioxidantien
– Astragaloside I bis VIII

In Asien wird Astragalus seit je her als Tonikum benutzt (derartige Anwendungen finden sich z. B. im Shen Nong Ben Cao Jing, dem ältesten Werk der chinesischen Medizin) und für seine angeblich den Organismus anregende Eigenschaften geschätzt. Mit Astragalus sei es möglich, Müdigkeit und Erschöpfungszustände (z. B. nach einer Erkrankung) erfolgreich zu bekämpfen. Auch den Appetit würde Tragant anregen. In der chinesischen Medizin heißt es, Astragalus stärke das Qi und das Yang (die Energie).
In der ursprünglichen traditionellen chinesischen Medizin wird Astragalus dazu verwendet, Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Entzündungen der Nasenschleimhaut) zu bekämpfen, egal ob diese durch Viren oder Mikroben bedingt sind. Bei Personen, die für Atemwegserkrankungen besonders anfällig sind, käme Tragant angeblich in der Vorbeugung eine besondere Rolle zu.


Anwendungen aus der TCM:


Besonders der hoher Gehalt an Polysacchariden und Isoflavonoiden im Astragalus soll ausschlaggebend für die gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Körper sein. Gerade in der Wurzel sammeln sich unter anderem Polysaccharide und die wertvollen Astragaloside, eine der Tragantwurzel eigene Klasse der Triterpensaponine.
Hinzu kommen wichtige Fettsäuren, Aminosäuren und Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Selen. Traditionell wirkt die Pflanze angeblichb Qi tonisierend, verjüngend und Stress abbauend. Die Inhaltsstoffe haben einen starken antioxidativen Effekt, weshalb sie freie Radikale abfangen können und damit bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern und zur Prävention eingesetzt werden könnten. Astragalus wird in seiner Heimat unter anderem traditionell zur Stärkung des Immunsystems, zur Wundheilung, bei Allergien, Entzündungen, bei Diabetes und bei Schwächezuständen eingesetzt.
Die Polysaccharide sollen bei der Ausbildung und somit Stärkung des Immunsystems, sowie der Aktivierung von Makrophagen, unserer Sofortabwehr des Körpers, eine bedeutende Rolle spielen. Das kann Astragalus gemäß der Überlieferung zu einem kräftigenden Unterstützer bei Stress, Abwehrschwäche und Erkältung machen.
Astragalus wird auch nachgesagt eine der stärksten Verjüngungspflanzen zu sein, da sie nicht nur immunstimulierend und antioxidativ sei, sondern sogar die DNA reparieren können soll. Die wohl wichtigste Eigenschaft von Astragalus sei daher die Fähigkeit, die Enden unserer Chromosomen, die Telomere, wieder zu verlängern. Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere und verursachen laut Forschungen dadurch den Alterungsprozess.

Obwohl Astragalus sowohl in der Pflanzen- als auch in der Kräuterheilkunde verbreitet ist, fehlt es bisher an gesicherten wissenschaftlichen humanmedizinischen Erkenntnissen zu möglichen Nebenwirkungen von Tragant.



Wie wird Astragalus eingenommen?


Astragalus ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, sehr einfach anzuwenden und wirkt zügig. Die Wurzeln von Astragalus können getrocknet und anschließend daraus ein Sud oder eine Suppe hergestellt werden. Es ist auch einfach einen Tee daraus zu kochen oder genießen Sie es als Zusatz in einem anderen Tee, je nach gewünschtem Geschmack.
Man kann Wurzeln von Tragant auch mahlen, zu Kapseln verarbeiten oder damit Speisen bestreuen. Ebenso ist es möglich das Astragaluspulver in Smoothies, Säfte, Pflanzenmilch, Müsli oder Pflanzenjoghurt einrühren und in Salatdressings geben. Ganz einfach in Wasser aufgelöst entfaltet es aber natürlich auch seine Wirkung.
Unser Astragaluspulver wird in reiner, ursprünglicher Form, frei von jeglichen synthetischen Zusätzen und Einflüssen angeboten. Es wird schonend getrocknet und stammt aus kontrolliert biologischem Anbau in Rohkostqualität.

Dieser zusammnefassende Bericht aus der traditionellen chinesischen Medizin stellt keine gesundheitliuche Beratung dar. Vielmehr handelt es sich hierbei ausdrücklich um Überlieferungen aus der TCM. Dies ist ausdrücklich keine gesundheitliche Beratung !